Adenohypophyse

Was ist die Adenohypophyse?

Die Adenohypophyse wird von einem System vaskularisierter Epithelialstränge gebildet. Die Drüsenelemente (chromophobe, acidophile und basophile Zellen), aus denen es besteht, steuern die Bildung zahlreicher Hormone.

Welche Hormone bilden sich durch die Adenohypophyse?

Bei den adenohypophysären Hormonen handelt es sich um folgende:

Somatotropes Hormon oder Somatotropin (STH), das das Gewebewachstum, insbesondere des Skeletts und der Weichgewebe, stimuliert.

Kortikotropes Hormon oder Kortikotropin (ACTH), das den Trophismus und die Aktivität der Nebennieren stimuliert.

Schilddrüsenhormon oder Thyreotropin (TSH), das den Trophismus und die Aktivität der Schilddrüsen stimuliert.

Weitere adenohypophysären Hormone

Weitere Hormone, deren Bildung die Adenohypophyse steuert, sind:

Das follikelstimulierende Hormon (FSH) ermöglicht die Reifung des Oophorenfollikels und die Produktion von Östrogen im Eierstock. Zudem stimuliert es die Spermatogenese (Bildung von Spermien) in den Hoden.

Das luteinisierende Hormon (LH) hingegen bewirkt den Eisprung bei der Frau und stimuliert beim Mann die Testosteronproduktion durch die interstitiellen Zellen der Hoden.

Prolaktin schließlich hält während der Schwangerschaft den Gelbkörper aktiv, der Gestagene (weibliche Sexualhormone, die der Entstehung und Erhaltung einer Schwangerschaft dienen) absondert, und regt nach der Geburt die Milchproduktion an.

 

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