Fuß, Sehne

Achillessehnenriss

Was ist ein Achillessehnenriss?

Ein Achillessehnenriss zählt zu den typischen Sportverletzungen. Oft erleiden sie Sportler beim Fußball, Leichtathletik, Basketball oder Squash.

Was verursacht einen Achillessehnenriss?

Eine ständige Überlastung schadet der Achillessehne besonders. Denn sie wirkt zwar stabil, verfügt aber über eine schlechte Blutversorgung und gibt sich deshalb besonders empfindlich. Kommt das Aufwärmtraining dann noch zu kurz, reißt die Sehne irgendwann.

Bei einer Reizung der Achillessehne treten besonders morgendliche Steifigkeit, Schmerzen beim Laufen und beim Versuch, auf den Zehen zu stehen, auf. Ein plötzlicher, scharfer Schmerz, der sich wie ein Schlag gegen die Achillessehne anfühlt, signalisiert einen Anriss oder gar Riss der Sehne. Stehen auf den Zehen ist dann nicht mehr möglich.

Was ist nach einem Riss der Achillessehne zu tun?

Nach einem Achillessehnenriss muss eine sofortige Kühlung und Hochlagerung erfolgen. Zudem sollte der Betroffene sofort eine Klinik aufsuchen. Eine Reizung verlangt in erster Linie nach Schonung und Dehnungsübungen. Ein elastischer Verband mit schmerzstillenden Sportsalben in Spitzfußstellung (wie beim Spitzenstand im Ballett) kann hilfreich sein. Wichtig: Eine Reizung der Achillessehne muss komplett ausheilen, da diese Form der Verletzung sonst chronisch werden kann.

Grundsätzlich gibt es zwei Verfahren, eine gerissene Achillessehne zu behandeln: eine Operation oder einen Gips in Spitzfußstellung. Bei Leistungssportlern entscheidet man sich häufig für eine Operation.

 

Autoren:

Dr. med. Gerold Schwartz und Michael Dirk Prang

 

Bildnachweis: mrdjrlawrence | pixabay

 

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