Soziales Unternehmertum: Social Entrepreneurs in Deutschland

Während die Idee des Social Entrepreneurs – also des „sozialen Unternehmers“ – im angloamerikanisch Raum schon seit mehreren Jahrzehnten bekannt und verbreitet ist, wird die Verbindung von „sozial“ und „Unternehmen“ in Deutschland erstaunlicherweise immer noch bisweilen als Widerspruch empfunden: Für den sozialen Bereich sind gemeinnützige Organisationen und der Wohlfahrtsstaat zuständig. Davon getrennt sind Wirtschaft und Unternehmen.

Doch langsam ändert sich die Lage auch hierzulande: Universitäten richten Lehrstühle zum Thema ein, Wohlfahrtsverbände, Stiftungen und Berater versammeln sich zu Gesprächsrunden zum Thema und auch die Politik hat inzwischen die Bedeutung von Social Entrepreneurs für die Zukunft erkannt. Die Bundesregierung bezeichnet die Förderung von Sozialunternehmen und sozialen Innovationen sogar als einen Schwerpunkt in ihrer nationalen Engagementstrategie.

Insbesondere im Gesundheitsbereich engagieren sich viele Sozialunternehmer und bemühen sich, Mängeln und Missständen mit innovativen Ideen plus Tatkraft zu begegnen. Zu ihnen gehört auch die Stiftung Gesundheit, die als operative Stiftung selbst Projekte durchführt, um ihre satzungsgemäßen Ziele zu erreichen: die Arzt-Auskunft, als kostenlose Arztsuche für Verbraucher, ebenso wie die .