Unser Selbstverständnis: Soziales Engagement & unternehmerisches Handeln

Seit ihrer Gründung 1996 arbeitet die Stiftung Gesundheit nach dem Grundsatz gesellschaftlichen Missständen – wie der mangelnden Transparenz im Gesundheitswesen – durch unternehmerisches Denken und Handeln zu begegnen. Dabei steht die Wirtschaftlichkeit im Dienst der guten Sache, nicht umgekehrt.

Für diese Herangehensweise gibt es einen Begriff, der sich auch in Deutschland immer mehr durchsetzt: „Social Entrepreneurship“. In Deutschland ist die Bezeichnung „Soziales Unternehmertum“ gebräuchlich.

Soziale Unternehmen gleichen anderen Unternehmen darin, dass sie wirtschaftlich denken und handeln. Social Entrepreneurs tun dies jedoch nicht mit dem Ziel, monetäre Gewinne zu erwirtschaften, sondern um einen gesellschaftlichen Mehrgewinn herbeizuführen. Konkret auf die Stiftung Gesundheit bezogen bedeutet das, für mehr Transparenz im Gesundheitswesen zu sorgen.

Die Bedeutung der Fördergemeinschaft

Stiftungen können diese Social Entrepreneurs fördern und besonders zu Beginn ihrer Tätigkeit finanziell und mit ihrem Know-how unterstützen, sie können aber auch, wie im Fall der Stiftung Gesundheit, selbst aktiv werden. Als operative Stiftung führt sie selbst Projekte durch und finanziert diese auch durch Wertschöpfung aus der eigenen Arbeit.

Die Arzt-Auskunft beispielsweise bietet Verbrauchern eine kostenlose Arztsuche per Telefon und Internet. Um dieses Angebot aufrechterhalten zu können, müssen die laufenden Kosten gedeckt werden. Dazu kommen noch Ausgaben für Aktualisierung und Weiterentwicklung. Wer möchte schließlich einen Arzt empfohlen haben, dessen Praxis seit sechs Monaten geschlossen ist?

Einen Teil dieser Mittel erwirtschaftet die Stiftung Gesundheit selbst. Besonders zu Beginn oder für die Weiterentwicklung von Projekten bedarf es aber auch zusätzlicher Hilfe. Hier kommt die Stiftung Gesundheit Fördergemeinschaft ins Spiel. Im Rahmen der Mittel, die aus Spenden zur Verfügung stehen, unterstützt sie die Stiftung Gesundheit. So hat sie zum Beispiel wesentlich zur Realisierung und Erweiterung der Arzt-Auskunft beigetragen.