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Eigenurin-Therapie

Die Eigenurin-Therapie beschreibt die innere (Trinken des eigenen Urins) oder äußerliche Anwendung des eigenen Urins (Aufbringen auf die Haut) zu therapeutischen Zwecken. Eine Eigenurintherapie wird z. B. bei Schuppenflechte (Psoriasis) angewendet.

Wie wird die innere Urin-Therapie durchgeführt?

Urin-Therapeuten empfehlen, täglich ein Glas frischen Morgenurin zu trinken. Personen, die Probleme mit der Einnahme haben, können ihn mit Wasser oder Saft verdünnen. Dies sind vorbeugende Maßnahmen. Das Trinken von Urin für medizinische Zwecke sollte immer mit einem erfahrenen Fachmann diskutiert werden. Bei verschiedenen Krankheiten wird den ganzen Tag über Urin getrunken, ergänzt durch zusätzliche Flüssigkeiten. Selbsttherapie kann zu Gesundheitsschäden führen.

Eigenurin-Therapie und medizinische Zwecke

Die Dosierung des Urins und die Art der Einnahme hängen von der Erkrankung ab, mit der die Person zu kämpfen hat. Befürworter der Eigenurin-Therapie empfehlen beispielsweise, Karies und Probleme im Mundbereich durch Spülen mit Urin zu behandeln. Bei beginnenden Gallen- oder Nierensteinen, Lebererkrankungen oder Hormonstörungen solle der Urin 2-3-mal täglich getrunken werden. Urin werde auch bei der Darmreinigung verwendet. Er werde dann in Form eines Einlaufs verabreicht. Die Gaben sollten 500-1000 ml umfassen.

Am restriktivsten ist jedoch das Urinfasten. Es ginge darum, ein paar Tage oder sogar Wochen lang nur Urin und Wasser zu trinken, um alle Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen.

Äußere Anwendung des Eigenurins

Äußerlich wird Urin beispielsweise bei kosmetischen Eingriffen angewandt. Der Urin wirke sich gut auf die Gesichtshaut aus. Die Befürworter dieser unkonventionellen Methode vertreten die Meinung, dass das Einreiben der Haut mit Urin für Glätte, Weichheit und einen besseren Teint sorgt. Die Verwendung von Urin solle die Poren öffnen, durch die schädliche Toxine aus dem Körper freigesetzt werden.

Was spricht für die Urin-Therapie?

Befürworter der Urinbehandlung sind der Meinung, dass Urin ein Medikament für fast alle Krankheiten ist. Zu den Vorteilen gehöre demnach die positive Wirkung bei Hautproblemen. Enzyme, Mineralien und Vitamine, die im Urin enthalten sind, hälfen bei der Behandlung von Akne, Psoriasis (Schuppenflechte), Pilzinfektionen sowie bakteriellen Infektionen. Darüber hinaus wirken sie sich günstig auf Dehnungsstreifen und Narben aus. Urin-Therapie kann laut ihrer Anhänger im Kampf gegen Sinusitis und wiederkehrender Migräne helfen. Urin solle auch Parodontitis und Halsentzündungen entgegenwirken – Befürworter der Urintherapie spülen sich den Mund mit Urin aus. Darüber hinaus solle er den Körper von Giftstoffen reinigen, was als Folge die Stärkung der Immunität mit sich bringt. Auch wird ihm eine unterstützende Wirkung auf die Behandlung von z. B. Diabetes, Asthma, Unfruchtbarkeit oder Magengeschwüren zugeschrieben.

Wann ist die Urintherapie nicht geeignet?

Wie bei jeder anderen Therapie gibt es eine Reihe von Kontraindikationen für die Verwendung von Urin. Zuallererst sollten Menschen, die Alkohol trinken, diese Methode nicht anwenden. Darüber hinaus wird die Behandlung mit Urin nicht für Menschen empfohlen, die an Krebs leiden und gleichzeitig eine Chemotherapie oder Strahlentherapie anwenden. Gegen Urintherapie spricht auch die Einnahme von Psychopharmaka, Antidepressiva, Analgetika und Antibiotika.

 


  Praxis Dr. Helmut Sauer

Herr Dr. Helmut Sauer

Facharzt für Allgemeinmedizin - Naturheilverfahren, Homöopathie
Rheinstraße 7
76337 Waldbronn-Reichenbach


Telefon: 0 72 43 / 6 60 22

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