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Brustdiagnostik: Kernspintomographie

Die Kernspintomographie ist eine bildgebende Methode zur Erkennung von Brusterkrankungen mithilfe starker Magnetfelder und Radiowellen (somit Verzicht auf Röntgenstrahlen). Es werden in kurzen Zeitabschnitten Bilder des Körperinneren angefertigt, die ein räumliches Schnittbild berechnen lassen. So lässt sich z. B. die Ausdehnung eines Tumors begutachten. Die Kernspintomographie der Brustdrüsen kann mit oder ohne Kontrastmittel durchgeführt werden. Kontrastmittel (Gadolinium – hypoallergenes Farbmittel) dienen der Darstellung des Gefäßnetzwerks der Drüse. Eine Untersuchung ohne Kontrastmittel wird durchgeführt, um die Dichte des Gewebes zu bestimmen und die Struktur der Brustdrüsen zu untersuchen.

Welche Indikationen für die Kernspintomographie gibt es?

Die Kernspintomographie wird nicht nur bei Krebsverdacht durchgeführt. Ein Arzt kann auch eine Überweisung zu dieser Untersuchung ausstellen, um:

  • die Diagnose eines gutartigen Tumoren mit dem Ergebnis einer Kernspintomographie zu vergleichen.
  • die Dynamik nach einer Krebsbehandlung zu beobachten.
  • um Brustkrankheiten bei Schwangeren und andere Personen mit Kontraindikation für eine Röntgenuntersuchung zu diagnostizieren.
  • verschiedener Pathologien bei schlechter Visualisierung durch andere Methoden zu erkennen.
  • den Zustand der Brustdrüsen und die Unversehrtheit von Silikonimplantaten zu bestimmen.

Durchführung der Kernspintomographie

Experten empfehlen eine Kernspintomographie der Brustdrüsen in den ersten 8-12 Tage (in der ersten Phase) des Menstruationszyklus. Zu diesem Zeitpunkt ist in den Brustdrüsen der Frau kein Zystenwachstum zu beobachten. Bei Frauen in den Wechseljahren kann jeder Zeitpunkt für die Untersuchung gewählt werden.

Vor Beginn der Untersuchung legt die Patientin alle Gegenstände aus Metall ab. Während der Kernspintomographie liegt die Patientin auf dem Bauch auf einer beweglichen Liege (mit Aussparungen für die Brust). Die Untersuchung dauert 30-60 Minuten, daher muss die Frau sicherstellen, dass die Körperhaltung bequem gewählt wird und dass sie während der Diagnostik nicht den Wunsch hat, sich zu bewegen.

Besonderheiten bei der Gabe von Kontrastmitteln

Bei der Durchführung einer Kernspintomographie der Brust mit Kontrastmittel wird dieses über einen intravenösen Katheter injiziert. Diese Variante wird u.a. bei Krebsverdacht angewandt. Wenn das Kontrastmittel in den Blutkreislauf gelangt, kann es zu Kälte- oder Wärmeempfindungen kommen, welches sich entlang der Venen ausbreitet. Die Patientin kann ein Brennen oder Kribbeln verspüren. Diese Symptome gelten als normal. Bei unvorhergesehenen Situationen, starken Schmerzen oder einer starken Verschlechterung des Zustands kann die Patientin während der Untersuchung den Arzt über das eingebaute Feedback-System informieren.

Gegenanzeigen für die Kernspintomographie

Absolute Gegenanzeigen:

  • Vorhandensein von Metallgegenständen im Körper der Patientin (Implantate, Klammern, Zahnspangen, Herzschrittmacher oder einer Insulinpumpe usw.): Der Einfluss eines Magnetfelds kann deren Funktionsweise manipulieren und negative Folgen verursachen.
  • Unwillkürliche Bewegungen, Krämpfe, Muskelkrämpfe: Die Patientin muss während des gesamten Eingriffs auf völlige Unbeweglichkeit achten, da sonst das Ergebnis der Untersuchung ungenau sein kann.
  • Allergie gegen das Kontrastmittel: Gadolinium löst selten allergische Reaktionen aus. Jedoch kann die Substanz Allergien unterschiedlichen Schweregrades bis hin zum anaphylaktischen Schock auslösen.
  • Chronisches Nierenversagen oder andere Erkrankungen des Urogenitalsystems: Ein Kontrastmittel kann eine Verschlimmerung der Erkrankung hervorrufen, da es über die Nieren aus dem Körper ausgeschieden wird.
  • Übergewicht des Patienten: Ein Gewicht von mehr als 120-150 kg verhindert die Untersuchung.

Relative Gegenanzeigen:

  • Stillzeit: Kontrastmittel kann bei Freisetzung in die Muttermilch Allergien und andere Reaktionen beim Kind hervorrufen.
  • Klaustrophobie: Die Angst vor beengten Platzverhältnissen kann bei der Patientin Panik auslösen und chaotische Bewegungsaktivität hervorrufen.
  • psychiatrische Störungen der Patientin;
  • Tattoos, die unter Verwendung von Farben mit einer Beimischung von Metall aufgetragen worden sind.

 

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