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Arteriosklerose/ Atherosklerose

Was ist Arteriosklerose?

Arteriosklerose, auch „Arterienverkalkung“ genannt, ist die Verengung von Arterien durch eine Ablagerung von Blutfetten, Blutgerinnseln, Bindegewebe und Kalk. Arteriosklerose kann einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bewirken.

Am häufigsten betroffen sind die Arterien des Gehirns, die Koronararterien (Herzarterien), die Aorta (das größte das Herz verlassende arterielle Blutgefäß) und die Nierenarterien (in diesem Fall heißt das dann: Nephro-Angiosklerose).

Welche Symptome hat die Gefäßerkrankung?

Die Symptome bzw. Folgen einer Arteriosklerose können sein:

  • Angina pectoris ,
  • Schmerzen in den Gliedmaßen (hauptsächlich in den unteren Gliedmaßen),
  • Vergrößerung der Aortenwände (Aortenaneurysma ),
  • Herzinfarkt,
  • arterielle Insuffizienz (Schwäche; Abnahme des Blutflusses durch die Arterien in akuter oder chronischer Form).

Welche Ursachen hat Arteriosklerose?

Der Prozess einer Arteriosklerose ist langsam und progressiv (fortschreitend). Seine Ursachen sind in der Regel:

  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Fettleibigkeit (Adipositas): Beim Menschen steht sie in direktem Zusammenhang mit einer Herzkrankheit, die durch einen Mangel an Blutfluss zum Herzmuskel verursacht wird. Adipositas ist auch mit dem Auftreten eines Schlaganfalls verbunden. Bei Frauen fördert Adipositas die Entwicklung von Herzinsuffizienz (Versagen der Herzpumpe) und Schlaganfall (wie bei Männern, aber die Zahl der ischämischen Herzkrankheiten ist im Vergleich zu Männern geringer).
  • sitzender Lebensstil, Mangel an körperlicher Aktivität
  • Hypercholesterinämie (erhöhter Cholesterinspiegel im Blut): So wird ein Gesamtcholesterinspiegel von 4,7 bis 5,2 mmol pro Liter als ein maximal „akzeptabler“ Wert für einen Europäer mittleren Alters angesehen.
  • Genetische Faktoren, Vererbung: Sie scheinen mit der Übertragung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes (Zuckerkrankheit) verbunden zu sein.
  • Rauchen: Starke Zigarettenraucher in den fünfziger Jahren haben eine Verdreifachung der kardiovaskulären Mortalität (Sterblichkeit) im Vergleich zu Nichtrauchern. Was das weibliche Geschlecht betrifft, so werden die Risiken verdoppelt. Dieses Risiko steht in direktem Zusammenhang mit der Anzahl der Zigaretten, aber auch mit der Dauer des Rauchens.

Wie wird eine Arteriosklerose diagnostiziert?

Verschiedene Möglichkeiten der Untersuchung (z. B. Elektrokardiogramm, Arterien-Doppler-Ultraschall, Arteriographie) ermöglichen es, die Plaques zu beobachten und ihre Gefährlichkeit durch Messung ihrer Dicke zu beurteilen.

Behandlung

Hier gilt es vor allem, gegen die Risikofaktoren anzukämpfen, wie Verzicht auf Tabakrauch, mehr körperliche Aktivität, Einstellung des Bluthochdrucks. Zudem ist eine fettbewusste Ernährung eine grundlegende Behandlung. Wenn der Patient fettleibig oder übergewichtig ist, sollte er zudem eine kalorienarme Ernährung einhalten.

  • Fette: Wenig gesättigte Fettsäuren (sog. SAFA saturated fatty acids), die vor allem in tierischen Produkten stecken, besser pflanzliche mehrfach ungesättigte Fette aufnehmen (PUFA – polyunsaturated fatty acids). Sie kommen insbesondere in pflanzlichen Produkten vor, wie Pflanzenölen, -fetten, Nüssen, Samen, Avocado.
  • Kohlenhydrate: Wenig schnell resorbierbare Zucker aus Weißmehlprodukten, besser Vollkornprodukte (Vollkornreis, -brot, -nudeln).
  • Alkohol reduzieren.

Wenn die Ernährung nicht ausreicht, um den Cholesterinspiegel wieder auf den Normalwert zu bringen, werden lipidsenkende Medikamente (Cholesterinsenker, wie Fibrate oder Statine) verschrieben.

 

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Herr Dr. Thomas Trommler

Facharzt für Allgemeinchirurgie, Facharzt für Gefäßchirurgie
Grafenstraße 13
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