Gemeinsam besser: Kooperationen rund um die Arzt-Auskunft

„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg.“ (Henry Ford, 1863 – 1947) Für uns besteht dieser Erfolg zum Beispiel in den Innovationen, den neuen Ideen, die aus der gemeinsamen Arbeit mit unseren Kooperationspartnern entstehen.

Obwohl wir in den vergangen Jahren schon mit vielen verschiedenen Partnern die Köpfe zusammengesteckt haben, entstehen nachwievor immer wieder ganz neue Herausforderungen, die Arzt-Auskunft individuell zu nutzen. Dabei geben uns auch unsere Partner durch ihr Feedback ständig neue Ideen und Impulse. Manchmal können wir nicht allen Wünschen und Erwartungen, die Kooperationspartner an uns richten, gerecht werden. Meist gelingt es uns aber durch intensive Gespräche, eine gemeinsame und optimale Lösung zu finden. Dann passen wir die Arzt-Auskunft an die individuellen Wünsche und Gegebenheiten der Kooperationspartner an. Erst kürzlich haben wir zum Beispiel die Arzt-Auskunft für das Pfizer-Themenportal zu erektiler Dysfunktion angepasst. Unter www.mann-info.de/ed-action können User nun unter anderem Ärzte in ihrer Nähe finden, die sich auf Potenzstörungen spezialisiert haben. Dieser Anpassungsprozess heißt Neudeutsch „Customizing“.

Mehr Menschen erreichen

Indem wir uns mit anderen Zusammenschließen, erreichen wir auch mehr Menschen. Durch unsere Zusammenarbeit mit den Sozialhelden etwa stehen Informationen zum Grad der Barrierefreiheit von Arztpraxen aus der Arzt-Auskunft nun auch auf wheelmap.org zur Verfügung. Hier können Menschen mit Behinderungen rollstuhlgerechte Orte finden, zum Beispiel Arztpraxen. Ein Link führt dann weiter zum Eintrag des Arztes in der Arzt-Auskunft. Dort finden sie weitere Informationen zur Barrierefreiheit der Praxis, ebenso wie weitere Angaben, etwa zu Therapieschwerpunkten, Sprechzeiten und besonderen Service-Leistungen für Patienten.

Bildnachweis: Stiftung Gesundheit

Bildnachweis: Stiftung Gesundheit

Zeit gut investiert

Mit jeder Kooperation ist immer auch viel Zeit und Arbeit verbunden: Persönliche Treffen, diverse Telefonate und viele, viele E-Mails liegen zwischen Erstkontakt und Projektabschluss. Manch einer mag das als Nachteil sehen, wir betrachten es lieber als Investition. Denn am Ende steht eine nutzerfreundliche Lösung, die Menschen die Orientierung im Gesundheitswesen erleichtert – und das ist schließlich die Aufgabe der Stiftung Gesundheit, so steht es in unserer Satzung. Hier ein kleines Beispiel: Oftmals möchten Gesundheitsportale eine feste Umkreissuche für ihre Arztsuche anbieten. Das heißt, es sollen Ärzte in einem bestimmten Postleitzahlengebiet gefunden werden. Dabei kann es jedoch passieren, dass eine Suche keine Treffer zeigt, einfach weil es keinen passenden Arzt in dem gesuchten Bereich gibt. Um Patienten dennoch weiterzuhelfen, haben wir die CentriSearch®-Technologie entwickelt. Gibt es keine Treffer im gesuchten Postleitzahlengebiet, wird der Suchradius automatisch solange schrittweise erweitert, bis Einträge gefunden werden. Diese erscheinen dann in der Ergebnisliste, die nächstliegenden Treffer zuerst. So verläuft keine Suche ergebnislos.

Unabhängig durch Vielfalt

Die Vielzahl der Kooperationspartner, mit denen wir arbeiten, bietet noch einen weiteren wesentlichen Vorteil: Sie hilft uns, stets unabhängig zu bleiben. Bei den vielen Institutionen, Krankenversicherungen, Internetportalen, Unternehmen, Vereinen, Verbänden und Behörden, mit denen wir zusammenarbeiten, erlangt keiner auch nur annähernd ein Drohpotenzial oder gar die Möglichkeit, Druck auszuüben, uns in eine Richtung zu drängen oder für Partikularinteressen einzuspannen. Schon allein dafür lohnt sich der Aufwand, die Kooperationen eben mit sich bringen.

von Birgit Kedrowitsch, 14. November 2012