Funny Facts: Die Arzt-Auskunft in Zahlen – Teil 3

In zwei vorherigen Beiträgen habe ich bereits über Funny Facts aus der Arzt-Auskunft, wie „Kreatives Schreiben“ sowie über die häufigsten Vornamen,, berichtet. Aller guten Dinge sind drei – um auch keine Floskel ungenutzt verkommen zu lassen. Und ich habe noch ein paar amüsante Anmerkungen zu den Ärzten in unserer Arzt-Auskunft übrig. Was glauben Sie, gibt es mehr männliche oder weibliche Gynäkologen, ist Pathologie nur etwas für echte Kerle und gibt es in Deutschland medizinische Versorgung auf Kisuaheli? Wissen Sie nicht, dann lesen Sie weiter.

Zahnärzte haben die Nase vorn

Mit rund 55.000 Zahnärzten in der Bundesrepublik liegt dieses Fachgebiet auf Platz eins bei den deutschen Medizinern. Auf Platz zwei folgt die Allgemeinmedizin. Den dritten Platz belegen die Internisten. Rund 34.500 Mediziner haben sich darauf spezialisiert. Und das seltenste Fachgebiet unter niedergelassenen Ärzten in Deutschland ist Biochemie. Bundesweit gibt es nur etwas mehr als 20 Ärzte mit diesem Fachgebiet, die niedergelassen beziehungsweise in der Patientenversorgung tätig sind. Gleichzeitig herrscht dort aber die höchste Promotionsquote: Sie liegt bei 100 Prozent. Den zweithöchsten Anteil an Promovierten weist die Pathologie auf: Hier sind es 92,3 Prozent.

Der Frauenanteil liegt in der Pathologie hingegen deutlich niedriger. 75 Prozent der Mediziner dieser Fachrichtung sind in Deutschland nämlich Männer. Noch extremer sieht es im Fachgebiet Urologie aus. Hier sind nur 9,5 Prozent weiblich, das sind knapp 300 von insgesamt mehr als 3.000 niedergelassenen Urologen. Bei den Fachärzten für Haut- und Geschlechtskrankheiten sieht es anders aus. Zwar bilden auch hier die Männer noch knapp die Mehrheit; mit 50,4 zu 49,6 Prozent herrscht aber fast Gleichstand. Bei den Gynäkologen haben die Ärztinnen bereits klar die Nase vorn. Von den knapp 10.500 niedergelassenen Frauenärzten sind etwa 6.400 weiblich und 4.100 männlich. Insgesamt bilden die Männer aber immer noch mit 60,4 Prozent die Mehrheit unter den Medizinern in Deutschland.

Je suis malade und andere Fremdsprachen

Wer seine französischen Sprachkenntnisse nutzen möchte, hat in mehr als 43.000 deutschen Arztpraxen die Gelegenheit dazu. Mit Englisch kommen Touristen, Migranten und andere Patienten sogar bei über 100.000 Ärzten weiter. Dies ist – wenig überraschend – die am weitesten verbreitete Fremdsprache unter Ärzten in Deutschland. Es folgen Französisch, Russisch und Spanisch. Auf Russisch können sich mehr als 12.000 Ärzte und Praxismitarbeiter mit ihrem Patienten verständigen. Hablamos español heißt es in 8.381 Praxen. Aber auch mit Italienischkenntnissen kommen Sie in 7.563 Praxen weiter. Dort spricht mindestens eine Person die Sprache.

Ärztin

Arzt-Suche nach individuellen Bedürfnissen

Die Sprachkenntnisse des medizinischen Fachpersonals reichen aber noch weiter: Selbst Hebräisch, Finnisch, Chinesisch, Serbokroatisch und sogar Kisuaheli zählen zu den angebotenen Fremdsprachen. Und das sind noch längst nicht alle. Über den Link “Suche verfeinern” unter www.arzt-auskunft.de können die Nutzer neben der Fachrichtung, speziellen Sprechzeiten und Vorkehrungen der Barrierefreiheit auch nach bestimmten Sprachkenntnissen suchen.

Fortsetzung folgt...

Bei www.arzt-auskunft.de können User unter dem Link Suche verfeinern: ihre ganz speziellen Suchkriterien auswählen, die zu ihren Bedürfnissen passen, etwa den stufenfreien Zugang oder eine bestimmte Sprache.

In der Arzt-Auskunft können User unter dem Link „Suche verfeinern“ ihre ganz speziellen Suchkriterien auswählen, die zu ihren Bedürfnissen passen, etwa den stufenfreien Zugang oder eine bestimmte Sprache.

von Birgit Pscheidl, 4. November 2015