Das Potential der Arzt-Auskunft Professional – Rückschau zweier Schulungsreisender

Nun ist es zwar schon wieder gut einen Monat her und in der Zwischenzeit gab es Weihnachtsbesinnlichkeit, einen Jahreswechsel und auch sonst steht die Welt nicht still, trotzdem wollen wir noch von unserer Schulung zur Arzt-Auskunft Professional bei unserem Kooperationspartner, der MedicalContact AG, in Essen berichten.

Arzt-Auskunft Professional – was war das nochmal gleich? Genau, das Strukturverzeichnis der ärztlichen Versorgung in ganz Deutschland, das von diversen Institutionen, wie gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen (GKVen und PKVen) und deren Dienstleistern, Beratungseinrichtungen sowie Bundesbehörden, genutzt wird. In der Summe versorgt die Stiftung Gesundheit damit GKVen und PKVen, bei denen rund 75 der 81 Millionen Menschen versichert sind. Aber was steckt da eigentlich alles drin?

Um diese Fragen zu beantworten, habe ich mich im Dezember gemeinsam mit meiner Kollegin Birgit Kedrowitsch, Leitung Kooperationen, frohen Mutes und zu früher Stunde auf den Weg von Hamburg nach Essen begeben. Ziel war es, den Mitarbeitern unseres Kooperationspartners MedicalContact AG aus ganz unterschiedlichen Abteilungen, aus dem Servicecenter, Projektmanagement und Vertrieb, die Bandbreite der Arzt-Auskunft Professional vor Augen zu führen. Und so trafen wir mittags mit Präsentationen, Flipchart-Papieren und Handouts bewaffnet bei echt typischem Hamburger Sprühregen bei MedicalContact ein. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für den netten und freundlichen Empfang.

In entspannter und sehr konstruktiver Arbeitsatmosphäre ging es dann ans Eingemachte. Einerseits was die Inhalte angeht: Denn das Verzeichnis umfasst rund 280.000 Adressen mit vielfältigen Selektionsmöglichkeiten. Diese reichen von fachlichen Spezialisierungen, wie Fachgebiete, Teilgebiete, Zusatzgebiete, Therapieschwerpunkten und die Auswahl von Vertragsärzten oder Privatbehandlern über Sprachkenntnisse, Geräteausstattungen, die Suche anhand von Sprechzeiten, bis hin zu Barrierefreiheits-Komponenten in der Praxis und Patientenservices, z.B. Parkplätze oder Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln..

Und andererseits was die Qualitätssicherung betrifft: So hält das 20-köpfige Team der Adressredaktion (alle Mitarbeiter sind im ärztlichen Berufsrecht wie auch in medizinischer Terminologie geschult) sowie externe Call-Center das Verzeichnis auf aktuellem Stand. Die Mitarbeiter überprüfen Anschriften auf Aktualität, bearbeiten Praxisumzüge, korrigieren Sprechzeitenänderungen, nehmen Zweigpraxen auf und, und, und… Pro Jahr werden so rund 90.000 Adressen aktualisiert und weitere auf Aktualität überprüft.

Ein Ausflug in die Welt des berufsrechtlichen Hintergrunds und der mit Inkrafttreten des Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes wirksam gewordenen ärztlichen Kooperationsformen, wie zum Beispiel Medizinische Versorgungszentren, Zweigpraxis, rundeten den ersten Tag ab und die ganzen Informationen durften erstmal sacken.

Nach all der Theorie vom Vortrag ging es am zweiten Schulungstag um die Praxis: Wie, in welchen Kombinationen und nach welchen Kriterien kann gesucht werden, um somit das gesamte Potential der Arzt-Auskunft Professional am besten auszuschöpfen. Dabei gab es jede Menge Aha-Effekte. Am Ende der Schulung waren alle Fragen zu den Anwendungsmöglichkeiten geklärt und die Mitarbeiter fühlten sich für künftige Anfragen gut gerüstet. Am späten Nachmittag machten wir uns zufrieden und glücklich über die tolle Arbeitsatmosphäre wieder auf den Weg nach Hause – zurück in den originalen Hamburger Sprühregen.

Mitarbeiter-Schulung "Arzt-Auskunft Professional"

Bildquelle: Stiftung Gesundheit


Agenda Tag 1

Bildquelle: Stiftung Gesundheit


Agenda Tag 2

Bildquelle: Stiftung Gesundheit

von Birgit Pscheidl, 19. Januar 2015