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Nuklearmedizin
Nuklearmedizin
Lat. nucleus = "Kern"
Der Facharzt für Nuklearmedizin befasst sich mit der Erkennung und Behandlung von Krankheiten anhand von radioaktiven Stoffen und kernphysikalischen Verfahren. Eine häufige Methode der Diagnose ist die Szintigrafie. Hierbei werden kurzlebige radioaktive Substanzen (Radiopharmaka) verabreicht, deren im Körper abgegebene radioaktive Strahlung (Gammastrahlung) mit speziellen Geräten (Gammakameras) sichtbar gemacht wird. Dies dient zum Beispiel der Überprüfung der Funktion innerer Organe wie der Schilddrüse. Auch können Krebszellen lokalisiert, Veränderungen an Knochen erkannt oder Demenzen wie zum Beispiel Morbus Alzheimer frühzeitig diagnostiziert werden. Nuklearmediziner behandeln ebenso Krankheiten durch Radiopharmaka, die krankhafte Zellen (z.B. Tumore) gezielt durch radioaktive Strahlen zerstören. Zu ihren Aufgaben gehört auch der Strahlenschutz.
Ausbildung: Medizinstudium + fünfjährige Weiterbildung
Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN) (www.bdn-online.de)
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN) (www.nuklearmedizin.de)
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