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Stiftungsbrief-News
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Wir informieren monatlich per E-Mail mit den Stiftungsbrief-News: knappe Nachrichten zu Rechtsprechung, Praxismarketing, Studien und mehr. Die jüngste Ausgabe und das Archiv finden Sie unten. Außerdem können Sie auch die gedruckten Ausgaben des vierteljährlichen Stiftungsbriefes downloaden: Unter dem Bild rechts finden Sie alle Ausgaben der vergangenen Jahre. |
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März 2010
Urteil: Praxis-Nachbesetzung nach Ruhen der Zulassung
Ärzte haben keinen Anspruch, ihren Vertragsarztsitz zur Nachbesetzung auszuschreiben, wenn es an einer fortführungsfähigen Praxis fehlt. Das hat das Landgericht Hessen im Falle einer psychologischen Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin entschieden (Az. L 4 KA 38/08). Insbesondere gelte dies, wenn kein Patientenstamm mehr vorhanden ist. Im vorliegenden Fall ruhte die Zulassung krankheitsbedingt fast drei Jahre, die früheren Räume waren zwangsgeräumt worden.
Marketing-Tipp: Print-Anzeigen schalten – aber richtig
Werben Ärzte mit Print-Anzeigen, eignen sich regionale Tageszeitungen und lokale Gratis-Wochenblätter hierfür am besten. Effektiv sind auch Sonderbeilagen zum Thema Gesundheit. Oben rechts auf einer Zeitungsseite nehmen Leser Anzeigen deutlich besser wahr als zum Beispiel unten links. Querformat ist besonders leserfreundlich. Inhaltlich gilt: Besser gezielt eine Leistung bewerben als zu versuchen, das ganze Praxisangebot zu kommunizieren.
Diese und weitere nützliche Tipps finden sich im neu
erschienenen Ärzte-Ratgeber "Marketing in der Praxis" des
Ratgeberverlags aus Hamburg.
Details zum Buch und Leseprobe
Qualitätsprüfung für Arzt-Homepages
Über Geschmack lässt sich streiten – Qualität aber ist messbar. Die Stiftung Gesundheit hat dafür gemeinsam mit den Professores Sander und Schult, Hannover, ein neues Verfahren entwickelt. Ausgehend vom bewährten Zertifizierungsverfahren ist damit ein wissenschaftlich fundiertes System entstanden, mit dem Websites zu Gesundheitsthemen, so auch Arzt-Homepages, geprüft und zertifiziert werden können.
Basis ist ein standardisierter Prüfkatalog, der auch Komponenten des Discern-Fragebogens enthält. Der Discern-Fragebogen ist ein anerkanntes Instrument zur Qualitätssicherung von Patienteninformationen. Für das Gütesiegel werden rechtliche, publizistische und technische Qualität sowie Userfreundlichkeit und Aspekte der Barrierefreiheit überprüft. Mehr Infos zur Zertifizierung
Am 29. April, 17 Uhr, stellen die Professores Sander und Schult das Prüf-Verfahren im Rahmen des Jahresempfangs der Stiftung Gesundheit in Hamburg vor. Interessenten sind willkommen, jedoch sind die Plätze auf 50 begrenzt. Anmeldung bis 9.4.2010 an wenz@stiftung-gesundheit.de
Debeka nutzt Arzt-Auskunft Professional für Patienteninformation
Der größte private Krankenversicherer Deutschlands, die Debeka, führt Patienten und Spezialisten mithilfe der Arzt-Auskunft Professional zusammen. Die Strukturdatenbank für die Nutzung durch Fachkreise umfasst alle medizinischen Leistungserbringer Deutschlands. So können Service-Mitarbeiter kompetent antworten, wenn Versicherte am Telefon fragen: "Welcher Arzt ist Experte für mein Problem?"
Mehr Informationen zur Arzt-Auskunft Professional finden Sie in unserem aktuellen Stiftungsbrief.

