1. Organisation & Service

Haben Sie schnell einen freunlcihen und kompetenen Menschen erreicht, als Sie zum ersten Mal in der Praxis angerufen haben? Haben Sie schnell einen Termin bekommen, womöglich noch in den begehrten Randzeiten, wenn alle Berufstätigen zum Arzt wollen? War es einfach, die Praxis mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen bzw. hatten Sie es einfach, mit dem Auto dorthin zu gelangen? Und schließlich die Wartezeit: In einer ordentlich gemanagten Praxis muß niemand mehr stundenlang warten (außer bei seltenen Notfällen). Nur ein Arzt im Geiste der fünfziger Jahre freut sich noch, wenn das Wartezimmer voll ist. Eine gut organisierte Praxis zeichnet sich durch ein kleines, leeres Wartezimmer aus.

2. Erscheinungsbild

Auch Selbstverständlichkeiten sind nicht immer selbstverständlich: Istt die Praxis sauber und gut in Schuß? Finden Sie keine Hinterlassenschaften anderer Patienten in Wartezimmer, Sprechzimmer oder Naßzellen. So sollte es sein, ist es aber nicht immer. Sind die Räume und der Weg zum Ausgang übersichtlich beschildert oder sind Sie auf dem Weg nach draußen schon mal in ein belegtes Sprechzimmer geraten?

3. Personal

Die Mitarbeiter der Praxis geben in ganz hohem Maße den Ton an. Sind Sie freundlich empfamgen worden? Wurde Ihnen freundlich der rechte Weg gewiesen und Ihre Nachfragen unprätenziös beantwortet? Haben die Mitarbeiter Ihre Privatsphäre respektiert? Es ist verboten, auch nur kleinste Hinweise auf Ihre gesundheitlichen Probleme in Gegenwart von Fremden auszubreiten. Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Diagnose genannt wird, während der Telefonhörer noch danebenliegt und am anderen Ende unwillentlich mitgehört wird. Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung darf kein Funken Information über Sie die Praxis verlassen; auf keinem Wege.

4. Arzt / Ärztin

Arzt /Ärztin Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Respekt; Gründlichkeit der Untersuchung; Verständlichkeit der Aufklärung, Mitsprache bei Therapie-Alternativen; Fachliche Kompetenz, Wahrung der Privatsphäre Als Patient haben Sie Anspruch darauf, freundlich und respektvoll behandelt zu werden. Vor jeder Diagnose steht immer erst die Anamnese, das aktive Erfragen der Krankengeschichte, sowie der Symptome, möglicher Unverträglichkeiten und so weiter. Nach der individuellen Diagnostik muß dann der Arzt Sie aufklären; und zwar immer auch über unterschiedliche Therapiemöglichkeiten samt den Vor- und Nachteilen. Dabei ist der Arzt verpflichtet, dies in verständlicher Weise zu tun. Beim Abwägen zwischen den unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten soll er Sie aktiv mit einbeziehen. Und mehr noch: Sie allein entscheiden schließlich, ob Sie der Empfehlung des Arztes folgen, ob Sie gar die Behanldung abbrechen oder ggf. eine Zweite Meinung einholen. Zur Aufklärung gehört natürlich auch, dass Sie auf Kostenfolgen hingewiesen werden, überall wo die Kasse nicht oder nicht voll bezahlt. Sozialgesetzbuch und Berufsrecht verpflichten den Arzt außerdem, sich beständig fortzubilden. Es ist deshalb keine Angeberei, wenn in der Praxis Fortbildungszertifikate an der Wand hängen. Vielmehr sollte es selbstveständlich sein. Zu guter letzt sollte Ihre Privatsphäre durchgängig gewahrt bleiben. Lassen Sie nicht zu, dass Fremde zufällig mithören können, wenn über Ihre Erkrankung gesprochen wird. Die Schweigepflicht der Ärzte reicht sogar so weit, dass sie nicht einmal der Polizei Auskunft darüber geben dürfen, ob ein Patient überhaupt bei ihm in Behandlung ist.

5. Weiterempfehlen?

Würden Sie diesen Arzt, dieses Praxisteam Ihrem Besten Freund, Ihrer Besten Freundin empfehlen? Wenn ja, mit welchen Hinweisen? Bitte geben Sie hier summarisch die Note, ob und wie sehr Sie ganz persönlich hier eine Empfehlung aussprechen würden. Im Textfeld darunter können Sie außerdem differenzierte Hinweise geben.

6. Gesamt-Note ändern?

Als Gesamtnote wird der Mittelwert Ihrer Bewertungen der einzelnen Kategorien eingetragen.
Wenn eine der Fragen bzw. Noten für Sie ganz besonderes Gewicht hat, können Sie die Gesamtnote auch manuell verändern.